Ende der EEG-Förderung

Wir sind für Sie da!

Nach dem EEG Gesetz erhalten Eigenerzeugungsanlagen (z.B.: PV-Anlagen) im Rahmen des Erneuerbare Energiengesetz (EEG) 20 Jahre lang eine garantierte Einspeisevergütung. Dieser Anspruch endet für solche Erzeugungsanlagen mit Inbetriebnahme im Jahr 2000 und früher am 31. Dezember 2020.

Was bedeutet das für Sie?

Regeln Sie rechtzeitig, was mit Ihrer PV-Anlage anschließend geschehen soll.

  • Aller Voraussicht nach spricht aus technischer Sicht nichts gegen den Weiterbetrieb Ihrer Anlage. In der Regel sind herkömmliche PV-Anlagen für einen deutlich längeren Zeitraum als 20 Jahre konzipiert.
  • Als Anlagenbetreiber sind Sie laut EEG in der Pflicht, die Vermarktung des Stroms sicherzustellen - also einen Abnehmer bzw. Energiehändler für Ihren Strom zu finden und entsprechende Verträge abzuschließen. Für  PV-Anlagen < 100kW und Windkraftanlagen ohne Leistungsobergrenze hat der Gesetzgeber alternativ eine entsprechend zeitlich befristete Auffangvergütung ab dem 01.01.2021 erlassen mit der EEG-Anpassung vom 17.12.2020. Diese genannten Anlagetypen werden wie nachfolgend beschrieben vom Netzbetreiber weiterhin vergütet.
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EEG-Vorgaben zur Anschlussförderung: 

1. PV-Anlagen und Windkraftanlagen

Ausgeförderte EEG-Anlagen bis 100 kW und ausgeförderte Windenergieanlagen (unabhängig von der Leistung) dürfen die Anschlussregelung beim Netzbetreiber ab 1.1.2021 in Anspruch nehmen. Das heißt, dass diese Anlagen einen bestimmten Fördersatz für die eingespeisten Strommengen erhalten und im Netzbetreiber- EEG-Bilanzkreis geführt werden dürfen. Diese Strommengen und Zahlungen laufen über den EEG-Belastungsausgleich. Diese Fördersätze bzw. Zuschläge gibt es nur in der Anschlussregelung, nicht bei sonstiger Direktvermarktung. Eine geförderte Direktvermarktung ist bei diesen Anlagen nicht mehr möglich.  Wählt der Anlagenbetreiber einer ausgeförderten Anlage bis 100 kW bzw. einer ausgeförderten Windenergieanlage die Anschlussregelung beim Netzbetreiber, besteht keine Volleinspeisungspflicht bzw. Pflicht zur Ausstattung mit intelligenten Messsystemen (iMSys).

2. Wasserkraftanlagen

Für Wasserkraftanlagen mit Inbetriebnahme vor dem 1. Januar 2021 und einer installierten Leistung bis einschließlich 500 Kilowatt erhöht sich der anzulegende Wert um 3 Cent pro Kilowattstunde bis zum Ende der Vergütungsdauer der für die Anlage maßgeblichen Fassung des EEG. Bei diesen Anlagen, deren Vergütungsdauer nicht befristet ist, besteht der Anspruch auf diesen Zuschlag ab dem 1. Januar 2021 für 10 Kalenderjahre.

 

- Ausgeförderte EEG-Anlagen über 100 kW, die keine Windenergieanlagen sind, dürfen die Anschlussregelung NICHT in Anspruch nehmen.

- Anlagenbetreiber müssen weiterhin unverändert ihre Anlagen bis spätestens zum 31. Januar 2021 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur
  melden

 

 

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EEG-Anlagen 2021