Lieferanten

Wir sind für Sie da!

Die AVU Netz GmbH betreibt unter anderem die Strom- und Gasnetze in sieben Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Zur Belieferung von Letztverbrauchern mit Elektrizität oder Gas haben sich immer mehr Standardprozesse etabliert. Hierzu zählt neben dem Abschluss von Rahmenverträgen auch die Kommunikation mithilfe elektronischer Datenformate für die Prozesse Lieferantenwechsel, Bilanzierung und Abrechnung.

Zusätzlich finden Sie hier unsere Einkaufsbedingungen und Vertragsbedingungen, denn um unseren Kunden die Energie zu liefern, die sie benötigen, versorgen uns viele Marktpartner mit Dienstleistungen und Waren. Für diese Marktpartner halten wir hier die Einkaufsbedingungen und die Vertragsbedingungen für diverse Leistungen als Download bereit.

Lieferanten

Marktkommunikation

Strom:
Marktrolle:    Verteilnetzbetreiber
ILN:                9900227000000

Gas:
Marktrolle:    Ausspeisenetzbetreiber
ILN:                9870012500004

LieferantenRahmenverträge

Die veröffentlichten Verträge bilden basierend auf dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), der Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV) und der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) für den Lieferantenrahmenvertrag Strom (Netznutzungsvertrag) sowie der Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV), der Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV) sowie der Vereinbarung über die Kooperation gemäß § 20 Absatz 1b) EnWG zwischen den Betreibern von in Deutschland gelegenen Gasversorgungsnetzen für den Lieferantenrahmenvertrag Gas in ihrer jeweils aktuellen Fassung die rechtliche Grundlage für den Zugang und die Nutzung der Netze der AVU Netz GmbH.

Vertragswerke

Im Folgenden haben wir die relevanten Verträge für den Zugang zu unserem Strom- bzw. Gasnetz für Sie als Lieferant zum Download zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist der Abschluss der EDI-Vereinbarung relevant. Diese ist aufgrund der elektronischen Datenaustauschprozesse notwendig. Wenn Sie als Stromlieferant gleichzeitig Bilanzkreisverantwortlicher sind benötigen Sie des Weiteren eine Zuordnungsvereinbarung mit uns.
 

Unterbrechung und Wiederherstellung eines Anschlusses und der Anschlussnetzung, Zahlungsverzug

Die Kosten aufgrund eines Zahlungsverzugs, einer Unterbrechung des Anschlusses und der Anschlussnutzung sowie die Kosten für die Wiederherstellung des Anschlusses und der Anschlussnutzung entnehmen Sie bitte:

Download

Bestätigung der AVU Netz GmbH über die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen nach § 33 Abs. 2 MessEG zur Verwendung von Messgeräten für die Belieferung von Stromkunden bzw. Gaskunden zum bestehenden Lieferantenrahmenvertrag
 
Messwerte werden insbesondere dann verwendet, wenn sie im geschäftlichen Verkehr einer Abrechnung zugrunde liegen.
Der Messwerteverwender unterliegt nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz insbesondere einer Kontrollpflicht. Er hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu vergewissern, dass das Messgerät die gesetzlichen Anforderungen einhält und sich vom Messgeräteverwender bestätigen zu lassen, dass er seine Verpflichtungen erfüllt.
 
Die AVU Netz GmbH bestätigt hiermit gemäß § 33 Abs. 2 MessEG für die von uns verwendeten Messgeräte, dass diese die gesetzlichen Anforderungen und wir die für Messgeräteverwender bestehenden Verpflichtungen erfüllen.

Strom-NetzNutzungsentgelte 

Auf Basis der von der Bundesnetzagentur gemäß den Bestimmungen der Anreizregulierungsverordnung festgesetzten Erlösobergrenzen für das örtliche Verteilnetz hat die AVU Netz GmbH Netzentgelte kalkuliert und hier veröffentlicht.

Ab 2017 wird nach dem am 2. September 2016 in Kraft getretenen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) zwischen „herkömmlichen Messeinrichtungen“ und „modernen Messeinrichtungen (mME) bzw. intelligenten Messsystemen (iMS)“ unterschieden. Der Netzbetreiber wird zum Einbau und Betrieb moderner Messeinrichtungen bzw. intelligenter Messsysteme verpflichtet. Die Entgelte für den Messstellenbetrieb moderner Messeinrichtungen bzw. intelligenter Messsysteme werden separat nach den Regeln des MsbG erhoben und veröffentlicht.

Die AVU Netz GmbH stellt ihr Stromnetz allen Netznutzern zur Verfügung. Hierbei beinhalten die Preise für die Berechnung des Netzentgeltes folgende Komponenten:

  • Nutzung der Netzinfrastruktur
    Das Entgelt für die Nutzung der Netzinfrastruktur umfasst den Bau, Betrieb, Instandhaltung und Erneuerung der Leitungen, Schaltanlagen, Transformatoren und sonstigen Einrichtungen.
  • Systemdienstleistungen
    Die Systemdienstleistungen dienen der Gewährleistung eines zuverlässigen und sicheren Netzbetriebs; dazu gehören Frequenzhaltung, Spannungshaltung und Betriebsführung.
  • Deckung der Übertragungsverluste
    Bei der Übertragung elektrischer Energie entstehen in den Betriebsmitteln elektrische Verluste, die ausgeglichen werden müssen.

Zusätzlich zu diesen Entgelten wird berechnet:

  • Messung und Zähldatenbereitstellung
    Die Preise hängen von der technischen Auslegung des Netzanschlusses und den Mess- und Zähleinrichtungen ab.
  • Konzessionsabgabe
    Die Höhe der Konzessionsabgabe richtet sich nach der jeweils geltenden Konzessionsabgabenverordnung und nach den mit der betreffenden Gemeinde beziehungsweise Stadt vereinbarten Abgabesätzen.
  • Umlage gemäß Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G)
  • Umlage nach § 19 Strom NEV
    Aufgrund des § 19 Abs. 2 Strom NEV wird ab dem 01.01.2012 eine Umlage erhoben.
  • Offshore-Haftungsumlage
    Aufgrund des § 17 f Abs. 5 EnWG wird ab dem 01.01.2013 eine Offshore-Haftungsumlage erhoben.
  • Umlage für abschaltbare Lasten
    Aufgrund des § 18 der Verordnung über die Vereinbarung zu abschaltbaren Lasten wird ab dem 01.01.2014 eine Umlage erhoben.

Künftige, die Netznutzung betreffende Abgaben und die Umsatzsteuer werden mit dem jeweils geltenden Satz auf alle Preise aufgeschlagen.

Preisstruktur:

  • Jahresleistungspreis - Kunden mit registrierender Lastgangmessung
  • Monatsleistungspreis - Kunden mit registrierender Leistungsmessung
  • Niederspannung - Kunden ohne registrierende Lastgangmessung
    • Entgelte für Jahresmehr- und Mindermengen bei Standardlastprofilkunden
    • Entgelt für Blindstromverbrauch
  • Entgelte für Reservenetzkapazität
  • Entgelte für den Messstellenbetrieb: Die Preise gelten je Zählpunkt und beinhalten die Bereitstellung der erforderlichen herkömmlichen Messeinrichtungen, die Ablesung bzw. gegebenenfalls die Fernablesung, die Aufbereitung und Plausibilitätsprüfung der Zählwerte und die monatliche Datenbereitstellung an den Lieferanten.
    • Neuerung ab 2017: Mit in Kraft treten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) werden die Abrechnungsentgelte nicht mehr gesondert berechnet. Sie sind jetzt Teil der Netzentgelte.
    • Die Entgelte für Messung und Messstellenbetrieb werden in dem Entgelt „Messstellenbetrieb“ zusammengefasst.

Gemäß § 120 Abs. 4 EnWG sind bei der Ermittlung der Entgelte für dezentrale Einspeisungen ab dem 1. Januar 2018 diejenigen Netzentgelte zugrunde zu legen, die am 31. Dezember 2016 anzuwenden waren. Ab dem 1. Januar 2018 sind von den Erlösobergrenzen der jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber die Kostenbestandteile nach § 17d Abs. 7 EnWG und § 2 Abs. 5 EnLAG in Abzug zu bringen, so wie sie in den damaligen Erlösobergrenzen enthalten waren und in die Netzentgelte für das Kalenderjahr 2016 eingeflossen sind. Auf dieser Basis wurden die Netzentgelte der AVU Netz GmbH für das Kalenderjahr 2016 neu berechnet. Sie dienen als Berechnungsgrundlage für die Ermittlung der Entgelte für dezentrale Einspeisung.

Referenzpreisblatt "Vermiedene Netzentgelte 2018".

Letztverbraucher, deren Jahreshöchstlast vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchtslast ihrer jeweiligen Netz - oder Umspannebene abweicht, können nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV ein individuelles Netzentgelt vereinbaren.
Im Netzgebiet der AVU Netz GmbH gelten im Jahr 2016 die folgenden Hochlastzeitfenster:

Individuelle Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 StromNEV

Hochlastzeitfenster 2018 (zum Download)

Spannungsebene

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

HöS/HS

-

-

-

-

HS

08:30 – 08:45

 

11:30 – 14:30

10:15 – 13:45

09:30 – 11:00

 

 

 

12:00 – 14:45

 

 

 

18:45 – 19:00

 

 

 

19:15 – 19:30

-

-

-

HS/MS

09:45 – 12:45

-

07:45 – 09:00

07:30 – 13:45

 

 

-

09:30 – 13:00

-

MS

11:30 – 14:30

-

08:00 – 09:00

07:30 – 09:00

 

 

-

11:00 – 13:00

09:15 – 12:15

 

-

-

-

12:30 – 13:45

MS/NS

-

 

-

16:00 – 19:00

NS

-

-

-

16:00 – 19:00

 

Hochlastzeitfenster 2017 (zum Download)

 

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

01.03. - 31.05.

01.06. - 31.08.

01.09. - 30.11.

01.12. - 31.12.
und
01.01. - 29.02.

Spannungsebene

Uhrzeiten

HöS/HS

keine

keine

keine

keine

HS

keine

keine

keine

keine

HS/MS

00:30 – 00:45
01:30 – 01:45
02:15 – 02:30
03:30 – 03:45
06:15 – 06:30
06:45 – 07:00
08:00 – 08:15
08:30 – 10:15
10:30 – 11:00
11:15 – 12:15
12:30 – 12:45
13:15 – 13:30
14:15 – 15:30
15:45 – 16:00
16:15 – 16:30
16:45 – 18:00
19:15 – 19:45
21:00 – 21:15
22:30 – 22:45

keine

08:00 – 08:30
09:15 – 09:45
10:30 – 10:45
11:15 – 11:45
12:00 – 12:15
12:30 – 12:45

keine

MS

07:30 – 08:30
10:00 – 12:00

keine

07:30 – 08:30
09:30 – 11:30

07:30 – 09:00
09:15 – 12:15
12:30 – 13:45

MS/NS

keine

09:30 – 14:00
14:30 – 17:15
17:30 – 18:15

keine

keine

NS

keine

keine

keine

11:45 – 12:30
17:45 – 20:00

Die Hochlastzeitfenster sind ausschließlich an Werktagen gültig. Wochenenden, Feiertage und maximal ein Brückentag sowie die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gelten als Nebenzeiten.

Die Hochlastzeitfenster sind ausschließlich an Werktagen gültig. Wochenenden, Feiertage und maximal ein Brückentag sowie die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gelten als Nebenzeiten.


Die prognostizierte Jahreshöchstlast innerhalb dieser Zeitfenster soll dabei gemäß Festlegung der Bundesnetzagentur mindestens 20% (Umspannung HS/MS und MS) bzw. mindestens 30 % (Umspannung MS/NS und NS) außerhalb der absoluten Jahreshöchstlast des Letztverbrauchers liegen.
Darüber hinaus ist eine Mindestverlagerung von 100kW in allen Netz-und Umspannebenen erforderlich.
Die zu erwartende Entgeltreduzierung soll mindestens 500,00 EUR/Jahr betragen.
Die Antragstellung hat frühestens im Kalenderjahr vor dem Genehmigungszeitraum und spätestens bis zum 30.09. des ersten Kalenderjahres des Genehmigungszeitraums zu erfolgen. Eine rückwirkende Genehmigung ist damit ausgeschlossen.
Individuelle Netzentgelte nach § 19 Absatz 2 der StromNEV Nach diesen können Letztverbraucher unter bestimmten Voraussetzungen ein individuelles Netzentgelt, das aber mindestens 20 % der veröffentlichten Netzentgelte betragen muss, gemäß § 19 Absatz 2 Satz 1 StromNEV beantragen. In § 19 Absatz 2 Satz 2 StromNEV gibt es statt einer generellen Befreiung jetzt ein Staffelsystem, das sich nach Verbrauch und dem Lastgang des Unternehmens richtet.

Unternehmen, mit einer Stromabnahme aus dem öffentlichen Netz von mindestens 10 Gigawattstunden für den eigenen Verbrauch an einer Abnahmestelle und einer Benutzungsstundenanzahl von mehr als 7.000 Stunden pro Jahr können künftig nicht mehr von einer vollständigen Befreiung der Netzentgelte profitieren. Die neue Verordnung sieht eine Reduzierung der Netzentgelte nach folgender Staffelung vor:
mind. 7.000 Benutzungsstunden/Jahr auf 20 Prozent der Netzentgelte
mind. 7.500 Benutzungsstunden/Jahr auf 15 Prozent der Netzentgelte
mind. 8.000 Benutzungsstunden/Jahr auf 10 Prozent der Netzentgelte

Der Antrag für das individuelle Netzentgelt ist durch den Letztverbraucher spätestens in dem Kalenderjahr zu stellen, für das die Genehmigung beantragt wird. Zuständig ist in der Regel die Bundesnetzagentur. Weiterführende Informationen der Bundesnetzagentur finden Sie hier.

Exaktere Bemessung
Ab 1. Januar 2014 führt die Bundesregierung außerdem eine sogenannte physikalische Komponente bei der Bemessung der Höhe des Netzentgelts ein. So soll bei der Höhe des Netzentgelts der tatsächliche Beitrag zur Netzentlastung mit eingerechnet werden, den der jeweilige stromintensive Verbraucher tatsächlich leistet. Trägt ein stromintensives Unternehmen tatsächlich nur wenig zur Netzentlastung bei, werden die Zahlungen des Netzentgeltes für dieses Unternehmen höher ausfallen.

Individuelle Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 u.3 StromNEV
Für die nachfolgenden Entnahmestellen wurden individuelle Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 und 3 StromNEV festgelegt. Die Entnahmestellen werden bezüglich des Entgeltes im Übrigen so gestellt, als seien sie direkt an die vorgelagerte Netz - oder Umspannebene angeschlossen.

Individuelle Netzentgelte 2017:

Kundenkonto Vorgelagerte Anschlussebene Gesetzliche Grundlage Individuelles Entgelt
10112320 10 kV § 19 Abs. 2, > 7.000h 143.026 €
10183392 10 kV § 19 Abs. 2, Hochlastzeitfenster 23.189 €
10112287  Umspannung 110 / 10 kV § 19 Abs. 3, singul. genutzte Betriebsmittel 108.707 €
10005412 Umspannung 110 / 10 kV § 19 Abs. 3, singul. genutzte Betriebsmittel 82.580 €
10146222 Umspannung 110 / 10 kV § 19 Abs. 3, singul. genutzte Betriebsmittel 79.275 €
10004746 Umspannung 110 / 10 kV § 19 Abs. 3, singul. genutzte Betriebsmittel 49.197 €
10006830 Umspannung 110 / 10 kV § 19 Abs. 3, singul. genutzte Betriebsmittel 22.975 €

 

Im liberalisierten Energiemarkt sind die Stromnetzbetreiber verpflichtet, für die Netzdurchleitung so genannte Netzentgelte zu erheben. Die Grundlage dafür bildet das Energiewirtschaftsgesetz in Verbindung mit der Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (Stromnetzentgeltverordnung).

 

Für folgende Anlagen werden pauschale Jahresverbrauchsmengen angesetzt:

  • Sirenenanlagen ohne Steuerempfänger: 12 kWh
  • Sirenenanlagen mit Steuerempfänger:    44 kWh

Die §§ 36 ff EnWG regeln ausschließlich Niederspannungsstromlieferungen.
Sofern der Anschlussnutzer über das Netz des Netzbetreibers Elektrizität entnimmt, ohne das dieser Bezug einem Bilanzkreis zugeordnet werden kann, ist der Netzbetreiber berechtigt, die Unterbrechnung der Anschlussnutzung vorzunehmen und die elektrische Anlage vom Netz zu trennen.
Nimmt der Netzbetreiber zunächst keine Trennung vor, obwohl er dazu berechtigt wäre, und duldet er die weitere Entnahme von Elektrizität, ist der Anschlussnutzer gleichwohl verpflichtet, sich umgehend um einen Lieferanten bzw. eine Bilanzkreiszuordnung zu bemühen. Der Netzbetreiber duldet die Entnahme von Elektrizität durch den Anschlussnutzer ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Die geduldete Energieentnahme kann jederzeit ohne Angabe von Gründen unterbunden werden.
Eine geduldete Notstromentnahme bei der AVU Netz GmbH erfolgt bei Netznutzungskunden mit einem gültigem Netzanschlussvertrag zum Zeitpunkt einer fehlenden bzw. verspäteten Lieferantenzuordnung der betroffenen Abnahmestelle im Netz der AVU Netz GmbH.
Nur nach schriftlicher Vereinbarung und Zustimmung der AVU Netz GmbH zur geduldeten Notstromentnahme übernimmt die AVU Netz GmbH die Abwicklung dieser geduldeten Notstromentnahme ab Mittelspannung, entsprechend der veröffentlichten Konditionen. Erfolgt keine Zustimmung durch die AVU Netz GmbH erfolgt die physikalische Netztrennung des Anschlussnehmers vom Verteilnetz innerhalb von 3 Werktagen.
In § 38 EnWG hat der Gesetzgeber die Ersatzversorgung nur für Letztverbraucher geregelt, die über das Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung in Niederspannung Energie beziehen. Für Letztverbraucher in höheren Spannungsebenen besteht somit kein gesetzlicher Anspruch auf Ersatzversorgung.

Gas-NetzNutzungsentgelte

Auf Basis der von der Bundesnetzagentur gemäß den Bestimmungen der Anreizregulierungsverordnung festgesetzten Erlösobergrenzen für das örtliche Verteilnetz hat die AVU Netz GmbH Netzentgelte kalkuliert und hier veröffentlicht.

Neuerung ab 2017: Mit in Kraft treten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) werden die Abrechnungsentgelte nicht mehr gesondert berechnet. Sie sind jetzt Teil der Netzentgelte. 

 

Umfang der Netzentgelte

Die AVU Netz GmbH stellt ihr Gasnetz allen Netznutzern zur Verfügung. Hierbei beinhalten die Preise für die Berechnung des Netzentgeltes folgende Komponenten:

  • Nutzung der Netzinfrastruktur
    Das Entgelt für die Nutzung der Netzinfrastruktur umfasst den Bau, Betrieb, Instandhaltung und Erneuerung der Leitungen, Mess- und Regelstationen und sonstigen Einrichtungen sowie Kosten für das vorgelagerte Netz, die Biogasumlage und Marktraumumstellungsumlage.
  • Systemdienstleistungen
    Die Systemdienstleistungen dienen der Gewährleistung eines zuverlässigen und sicheren Netzbetriebs; dazu gehören Druckhaltung und Betriebsführung.

Zusätzlich zu diesen Entgelten wird berechnet:

  • Messstellenbetrieb und Messung
    Die Preise hängen von der technischen Auslegung des Netzanschlusses und den Mess- und Zähleinrichtungen ab.
  • Konzessionsabgabe
    Die Höhe der Konzessionsabgabe richtet sich nach der jeweils geltenden Konzessionsabgabenverordnung und nach den mit der betreffenden Gemeinde beziehungsweise Stadt vereinbarten Abgabesätzen.

Künftige, die Netznutzung betreffende Abgaben und die Umsatzsteuer werden mit dem jeweils geltenden Satz auf alle Preise aufgeschlagen.

Hier finden Sie die wichtigen Informationen zur Netznutzungsabrechnung:

Einkaufsbedingungen und Vertragsbedingungen

Um unseren Kunden die Energie zu liefern, die sie benötigen, versorgen uns viele Marktpartner mit Dienstleistungen und Waren. Für diese Marktpartner halten wir hier die Einkaufsbedingungen und die Vertragsbedingungen für diverse Leistungen als Download bereit. Darunter finden Sie auch die die Allgemeinen Geschäfstbedingungen für sonstige Dienstleistungen einschließlich Bauleistungen und Arbeiten an Versorgungsanlagen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter einkauf@avu.de

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