Unser Stromnetz

Sicher, zuverlässig und nah

Die AVU Netz GmbH ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Stromverteilnetz im Netzgebiet.

Sie ist zuständig für Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung des Stromnetzes. Das betreute Netzgebiet hat eine Fläche von ca. 333 Quadratkilometern, bezogen auf das Hochspannungsnetz. Es erstreckt sich auf den überwiegenden Teil des Ennepe-Ruhr-Kreises. 

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NETZREGION

Strom

Netzanschluss

Sie wollen bauen und benötigen Netzanschlüsse für Strom, Gas oder Wasser oder benötigen Sie vielleicht mehr Energie und brauchen einen größeren Netzanschluss?
Mit unserem Bauherrenservice können Sie den Neubau von Netzanschlüssen, die Änderung bestehender Anschlüsse sowie einen Baustrom- und Bauwasseranschluss Schritt für Schritt bearbeiten und schließlich beantragen.
 

Beim sogenannten Baukostenzuschuss handelt es sich um die einmalige Zahlung eines Netzanschlussnehmers im Zuge der Anschlusserstellung. Dabei handelt es sich um eine finanzielle Beteiligung an den Ausbaukosten des allgemeinen Stromnetzes.

Der Baukostenzuschuss darf bei Stromanschlüssen im Niederspannungsnetz nur für den Teil der Anschlussleistung über 30 kW erhoben werden.
Somit sind normale Haushalts-Stromanschlüsse regelmäßig vom Baukostenzuschuss befreit.
Die Bundesnetzangentur betrachtet in ihrem "Positionspapier zur Erhebung von Baukostenzuschüssen (BKZ) für Netzanschlüsse im Bereich von Netzebenen oberhalb der Niederspannung" eine BKZ-Forderung als den Angemessenheits- und Transparenzforderungen des § 17 EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) genügend, soweit der BKZ auf Basis des Leistungspreismodells ermittelt wird.
Nach dem Leistungspreismodell ergibt sich der BKZ aus der Multiplikation der vertraglich vereinbarten Leistungsbereitstellung mit dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder der Vertragsanpassung geltenden veröffentlichten Leistungspreis (> 2.500 Benutzungsstunden) der Anschlussnutzebene.
     BKZ = (Leistungspreis (> 2.500 h/a) der Netzebene) X (bestellte Leistung)
Dieses Verfahren wenden wir auch bei "Lückenbebauung" an bestehenden Niederspannungsnetzen an.
Bei neu zu errichtenden Niederspannungsnetzen gilt weiterhin als Grundlage der BKZ-Berechnung die NAV, d. h. entstehender Aufwand wird leistungsbezogen (unter Berücksichtigung der 30kW-Grenze) auf einzelne Bauvorhaben berechnet. Den entsprechenden BKZ [€/kW] für die jeweilige Netzebene finden Sie in unseren jeweils gültigen Netznutzungsentgelten Strom.

Strom

NetznutzungEntgelte

Die AVU Netz GmbH als Ihr Netzbetreiber stellt die Nutzung seiner Netze nach objektiven, transparenten und diskriminierungsfreien Kriterien entsprechend dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und den dazugehörigen Verordnungen zur Verfügung.

Die entgeltpflichtige Netznutzung inklusive Messentgelte und sonstiger mit der Netznutzung im Zusammenhang stehender Entgelte rechnet die AVU Netz GmbH in der Regel mit Ihrem  Stromlieferanten ab.

Netznutzungsentgelte

Im liberalisierten Energiemarkt sind die Stromnetzbetreiber verpflichtet, für die Netzdurchleitung so genannte Netzentgelte zu erheben.
Die Grundlage dafür bildet das Energiewirtschaftsgesetz in Verbindung mit der Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (Stromnetzentgeltverordnung - StromNEV).

Hier finden Sie alles rund um die Themen:

STROm

Mitteilungspflicht von Letztverbrauchern 

Änderungen des KWK-Gesetz im Jahr 2017:

Zum 01.Januar 2017 sind Änderungen des  Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) in Kraft getreten.
Die wesentlichste Änderung ist, dass sich die Systematik zur Abwicklung der KWK-Umlage geändert hat.

Die Mitteilungspflichten der Umlage nach StromNEV§19 und Offshore-Haftungsumlage erfolgt weiterhin wie unter „Änderungen nach KWK-Gesetz 2016“ beschrieben.

Grundsätzlich gibt es bei der KWK-Umlage zukünftig nur noch zwei Kategorien von Letztverbrauchern: Nichtprivilegierte und privilegierte Letztverbraucher.

Bei privilegierten Letztverbrauchern wird die KWK-Umlage für die Strommengen über 1.000.000 kWh entsprechend der besonderen Ausgleichsregel des EEG begrenzt. Diese stromintensiven Unternehmen erhalten mit einem EEG-Begrenzungsbescheid reduzierte KWK-Umlagesätze. Der Begrenzungsbescheid muss beim zuständigen Übertragungsnetzbetreiber eingereicht werden.

Alle anderen Letztverbraucher fallen grundsätzlich unter die Letztverbrauchergruppe A und zahlen 2017 eine KWK-Umlage von 0,438 Cent/kWh.

Eine Übergangsregelung besteht für alle Unternehmen, die 2016 der Letztverbrauchergruppe B oder C angehört haben.

Für Unternehmen der bisherigen Letztverbrauchergruppe B (in 2016) beträgt die KWK-Umlage für Strommengen über 1.000.000 kWh :

  • 2017: 0,08 Cent/kWh
  • 2018: 0,16 Cent/kWh
  • ab 2019: volle Umlage

Für Unternehmen der bisherigen Letztverbrauchergruppe C (in 2016) beträgt die KWK-Umlage für Strommengen über 1.000.000 kWh:

  • 2017: 0,06 Cent/kWh
  • 2018: 0,12 Cent/kWh
  • ab 2019: volle Umlage

Die jährliche Mitteilungspflicht des an Dritte weitergeleiteten Stroms besteht weiterhin.

Änderungen nach KWK-Gesetz 2016:
Mit der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG 2016) haben sich weitreichende Änderungen der Letztverbrauchergruppen der KWK-, StromNEV§19- und  Offshore-Haftungsumlage sowie neue Mitteilungspflichten von Letztverbrauchern ergeben.

Im Folgenden möchten wir Sie über die relevanten Änderungen der KWKG-Umlagenberechnung nach dem KWKG 2016 informieren.

Die betroffenen Umlagen (KWK, StromNEV§19 und Offshore-Haftungsumlage) werden jeweils mit der Netznutzungsrechnung entweder im Rahmen Ihres „all-inclusiv-Vertrages“ von AVU Netz GmbH Ihrem Stromlieferanten oder aber direkt an Ihr Unternehmen monatlich berechnet.

  • Eine Begrenzung der Umlagen für Letztverbraucher der Kategorien B und C greift nach   § 26 Abs. 2 KWKG 2016 erst dann, wenn Ihr Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle mehr als 1.000.000kWh beträgt. Sollte der Netznutzer diese Grenze nur in Summe mehrerer Entnahmestellen erreichen, ist eine mögliche Zusammenfassung dieser Entnahmestellen als eine „Abnahmestelle“ auf Zulässigkeit zu prüfen. Aber auch, wenn an einer Entnahmestelle die Schwelle überschritten wird, kann gegebenenfalls die hohe Umlage für nachgelagerte Verbrauchsmengen an Dritte nach der Kategorie A abgerechnet werden.

Welche Entnahmestellen zu einer Abnahmestelle zusammengefasst werden können, hat sich entscheidend geändert:

Zum Begriff der „Abnahmestelle":
Nach §2 Nr.1 KWKG 2016 hat eine „Abnahmestelle" drei Merkmale:

  1. Summe aller räumlich und physikalisch zusammenhängenden elektrischen Einrichtungen eines Letztverbrauchers,
  2. die sich auf einem in sich abgeschlossenen Betriebsgelände befinden und
  3. über einen oder mehrere Entnahmepunkte mit dem Netz des Netzbetreibers verbunden sind.

Die Definition betrifft wegen des Verweises auf das KWKG alle netzseitigen Umlagen, bei denen nach Letztverbrauchergruppen differenziert wird: neben der KWK-Umlage sind dies auch die §19StromNEV-Umlage und die Offshore-Haftungsumlage.

Aufgrund der gleichzeitigen Anhebung der Deckelung von 100.000kWh/a auf 1.000.000kWh/a für die KWK-Umlage und der neuen Legal-Definition des Begriffs der „Abnahmestelle“ werden Letztverbraucher nur noch unter erschwerten Voraussetzungen von den reduzierten Umlagen profitieren.

Fazit:
Erfüllt Ihr Unternehmen die Voraussetzung der Abnahmestelle nach KWKG 2016 und verbraucht die über 1.000.000kWh/a hinausgehende Strommenge vollständig selber (identisches Unternehmen, keine Weiterleitung an Dritte), so erfolgt für diese Strommenge die Berechnung der Umlagen (KWK, StromNEV§19 und Offshore-Haftung) weiterhin nach:

  •  der Kategorie B bei Vorlage Ihrer schriftlichen Erklärung oder
  • der Kategorie C mit Vorlage eines Wirtschaftsprüfertestates bis zum 31.03. des Folgejahres.

Erfüllt Ihr Unternehmen die Voraussetzung der Abnahmestelle nach KWKG 2016 nicht und verbraucht die über 1.000.000kWh/a hinausgehende Strommenge nicht vollständig selber (Weiterleitung an Dritte), so erfolgt für die Berechnung der Umlagen (KWK, StromNEV§19 und Offshore-Haftung) ausschließlich nach der Kategorie A bis:

  • Sie Ihre anteilige Selbernutzung (identisches Unternehmen ohne Weiterleitung an Dritte)  schriftlich verbindlich bis spätestens 31.03. des Folgejahres der AVU Netz GmbH nachvollziehbar auf Basis geeichter Stromzähler nachweisen. Für diese anteilige Menge erhalten Sie dann eine Korrektur von Kategorie A nach Kategorie B.

Senden Sie uns bitte eine Erklärung "Netzkunden-Bestätigung zum Letztverbrauch"  mit Firmenstempel und rechtsverbindlicher Unterschrift bis zum 31.03. des Folgejahres zu.

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Netznutzung

Die NT-Zeit für Unterbrechbare Verbrauschseinrichtungen beträgt 8 Stunden in der Nacht und liegt z.B. zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr und wird von der AVU Netz GmbH mittels Funkrundsteuerung freigegeben.
Die Sperrzeiten für Wärmepumpen sind ab dem 01.01.2011:

  • Mo. - Fr.: 07:30 Uhr - 09:00 Uhr
  • Mo. - Fr.: 10:30 Uhr - 12:30 Uhr


Temperaturabhängige Lastprofile (TLP) für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen (Elektroheizung)
Die AVU Netz GmbH verwendet zur Abwicklung von Netznutzung und Bilanzierung für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen das an der BTU Cottbus für den Verband der Netzbetreiber (VDN) entwickelte Verfahren. Die Grundlage hierfür basiert auf:

  • Abschlussbericht "Bestimmung von Lastprofilen für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen" 2002 (Quelle: VDN - Verband der Netzbetreiber)
  • Praxisleitfaden "Lastprofile für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen" 2002 (Quelle: VDN - Verband der Netzbetreiber)
  • Abschlussbericht "Bestimmung von Lastprofilen für Wärmepumpen" 2004 (Quelle: VDN - Verband der Netzbetreiber).

Unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen sind Verbrauchseinrichtungen zur Raumheizung, Warmwasserbereitung und ähnliche Zwecke, die mit Zustimmung des Netzbetreibers nach den dafür geltenden Regeln der Technik und den Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers angeschlossen wurden und bestimmungsgemäß betrieben werden. Die Unterbrechung bzw. Freigabe der Verbrauchseinrichtungen erfolgt grundsätzlich durch den Netzbetreiber.

Temperaturabhängige Lastprofile
Die temperaturabhängigen Lastprofile sind unabhängig vom Jahresstromverbrauch und der installierten Leistung anwendbar, das heißt, die Standardlastprofil (SLP)-Anwendungsgrenze von 100.000 kWh/a gilt nicht.
Folgende Profilschare stehen hier zum Download zur Verfügung:

Gültig bis 30.06.2017:

Ab dem 01.07.2017 gelten neue Profilscharen (in K/h):

Die erstmalige Zuordnung der Lastprofile erfolgt durch den Netzbetreiber. In begründeten Fällen kann die Zuordnung auf Wunsch des Netznutzers geändert werden.
Die Lastprofile werden als Kurvenscharen in 1 °C-Schritten für einen Temperaturbereich von -17 °C bis 17 °C zur Verfügung gestellt.
Als Bezugstemperatur T(Bezug) ist für alle temperaturabhängigen Lastprofile 17 °C festgelegt. Oberhalb dieser Temperatur wird das Lastprofil für 17 °C angewendet.
Als Auslegungstemperatur (tiefste Temperatur) für alle temperaturabhängigen Lastprofile ist -17 °C festgelegt. Unterhalb dieser Temperatur wird das Lastprofil für -17 °C angewendet.

Temperaturmessstelle
Die Temperaturmessstelle ist für das ganze Netzgebiet des Netzbetreibers "Lüdenscheid" (DWD Station 10418). 
Berechnungsvorschrift für die äquivalente Tagesmitteltemperatur (Tm,ä)
Die äquivalente Tagesmitteltemperatur wird wie folgt nach dem Abschlussbericht „Bestimmung von Lastprofilen für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen ermittelt:
Tm,ä (t) = 0,5 * Tm(t) + 0,3 * Tm (t-1) + 0,15 * Tm (t-2) + 0,05 * Tm (t-3)
Die Tagesmitteltemperatur wird mit einer Kommastelle angegeben. Die äquivalente Tagesmitteltemperatur wird auf ganze °C gerundet.

 

Spezifische Arbeit
Die spezifische elektrische Arbeit [kWh/K] an der Entnahmestelle beschreibt das kundenindividuelle Verbrauchsverhalten und ergibt sich aus der Division der im Ablesezeitraum entnommenen elektrischen Arbeit durch die Summe der Temperaturmaßzahlen dieses Zeitraums.

Die Temperaturmaßzahl errechnet sich nach der Gleichung  TMZ = TBezug – Tm,ä
 

Auf Wunsch des Lieferanten wird zusätzlich die Schwachlastregelung mit folgenden Bestimmungen angewandt:

Die Schwachlastzeit beträgt täglich 8 Stunden in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Sie wird vom Netzbetreiber festgelegt und kann von ihm mit angemessener Vorankündigung geändert werden. Die während der Schwachlastzeit bezogene elektrische Arbeit (Schwachlastarbeit) wird durch einen Zweitarifzähler gemessen und gesondert angezeigt. Die Umschaltung des Zweitarifzählers erfolgt in der Regel durch Rundsteuerung (bzw. Schaltuhren). Schaltuhren werden nicht auf Sommerzeit umgestellt.

Beliefert der Lieferant Tarifkunden im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung im Rahmen eines Schwachlasttarifs oder der dem Schwachlasttarif entsprechenden Zone eines zeitvariablen Tarifs (Schwachlaststrom), wird der Netzbetreiber mit dem Netzentgelt für Entnahmen im Rahmen eines Schwachlasttarifs bzw. zeitvariablen Tarifs nur den nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Konzessionsabgabenverordnung maximal zulässigen Höchstbetrag an Konzessionsabgabe vom Lieferanten fordern.

Der Netzbetreiber ist berechtigt, vom Lieferanten vorab einen entsprechenden Nachweis über die Kunden, die mit einem Schwachlasttarif abgerechnet werden, zu erhalten. Weiterhin ist das Vorhandensein eines Schwachlasttarifs Voraussetzung, der in der Preisspreizung größer ist, als die Differenz zwischen der hohen gemeindegrößenabhängigen Konzessionsabgabe (Konzessionsabgabenverordnung § 2 (2) Nr. 1b KAV) und der Konzessionsabgabe für Lieferungen in der Schwachlastzeit (Konzessionsabgabenverordnung § 2 (2) Nr. 1a KAV).

Dieser Nachweis ist auf Verlangen und nach Wahl des Netzbetreibers vor Belieferung in geeigneter Form (z. B. Kundenverträge oder Wirtschaftsprüfertestat) zu erbringen. Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlast-Verbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen.

Sie erzeugen Ihren Strom selbst? Für Störungen und Ausfälle ist jedoch eine Netzreservevorhaltung zweckmäßig. Ihr Preis hängt davon ab, wie viele Stunden im Jahr eine Inanspruchnahme erfolgt und an welche Spannungsebene Ihre Anlage angeschlossen ist.
Eine Netzreservekapazität stellen wir auf Anfrage leistungsgemessenen Kunden mit einem Leistungsbedarf über 30 kW bei Ausfall seiner KWK-Erzeugungsanlage aus unserem Netz zur Verfügung.
Sie erhalten eine Jahresrechnung.
Unsere Preise für die Bereitstellung und Inanspruchnahme von Netzreservekapazität finden Sie in unseren jeweils gültigen Netznutzungsentgelten.

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Verlustenergie

Die Stromnetzbetreiber sind gemäß den Bestimmungen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes für die Beschaffung von Energie für die zur Deckung von Netzverlusten benötigte Energie verantwortlich. Das Energiewirtschaftsgesetz und die Stromnetzzugangsverordnung verpflichten zu einer Beschaffung der Netzverluste über marktorientierte, transparente und diskriminierungsfreie Verfahren.
Eine detaillierte Festlegung zum Ausschreibungsverfahren für Verlustenergie und zum Verfahren zur Bestimmung der Netzverluste der Beschlusskammer 6 der Bundesnetzagentur, ist am 22.10.2008 veröffentlicht worden. Grundlage ist § 10 StromNZV (Stromnetzzugangsverordnung) vom 25. Juli 2005.

Ausschreibung der Verlustenergie:
Die Ausschreibung der zur Deckung von Netzverlusten benötigen Energie für die Kalenderjahre 2019 und 2020 ist beendet.

Lose:
Die Auswertung der abgegebenen Angebote für den jeweiligen Jahresverlustlastgang hat folgende Energiepreise ergeben:

  • Verlustlastgang 2020 : 37,07 €/MWh
  • Verlustlastgang 2019 : 37,41 €/MWh
  • Verlustlastgang 2018 : 30,25 €/MWh
  • Verlustlastgang 2017 : 30,89 €/MWh
  • Verlustlastgang 2016 : 40,93 €/MWh

Weitere Dokumente:

Die Mengen und Preise der Verlustenergie finden Sie im Bereich Veröffentlichungspflichten.

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Zahlen und Fakten

Auf Basis des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sowie zahlreicher, auf dem EnWG basierender Verordungen veröffentlicht die AVU Netz GmbH Angaben zur Struktur des Netzes, zu Netzentgelten und zur Absatzstruktur über die verschiedenen Netzebenen.
Die einzelnen Veröffentlichungen finden Sie ganz einfach im Bereich Veröffentlichungspflichten.

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